Ein Schmuckstück und der Ballermann in Krisenzeiten

April 11, 2021
Mallorca

Am Strand von Port de Sollér und El Arenal

Ein langer Morgen der Rollenspiele mit "Ritter Trenk", "Biene Maja" & "Teufelskicker" - die danach noch live in Aktion auf dem Stellplatz waren. Noch Nudeln mit Tomatensoße und dann geht's ab in den Nord-Westen nach Port de Sollér, wo ich vor 22 Jahren schon einmal war. Der vorgelagerte Hafen von Sollér ist ein Traum. Es ist eher eine Art Stadtstrand mit Cafés und angeschlossenem Bootshafen, als ein richtiger Hafen. Am Strand einige Erwachsene und Kinder, die Cafés (...nicht alle geöffnet...) gut bevölkert und am Himmel die Sonne. Hier lässt es sich gut aushalten beim rumgucken, Muscheln suchen, Fische fangen, baden (...Premiere im Meer bei diesem Trip - beide Frauen kneifen...) rumtoben und rumschlendern:

Ein besonderes Fundstück hat Elena gemacht. Sie lief durch's knöcheltiefe Meer, als sie plötzlich ein Smartphone im Wasser liegen sieht. Ungläubiges Erstaunen bei Corinna, bis sie merkt, dass es ihr eigenes ist... Erstaunlicherweise funktioniert es bis jetzt weiter prima... Gegen Abend nochmals Fisch- und Model-Beobachtung im Meer bzw. bei einem Shooting, das in der Abendsonne am Strand "aufgebaut" wurde...

Die Krise zeigt sich in der Partymeile

Am Tag vorher gab es wieder einen verregneten Tag. Wir setzen uns ins Auto und erfahren die Insel. Zuerst mal nach El Arenal. Wir sind überrascht, wie wenig an der Meerpromenade los ist und wie stark sich die Corona-/Tourismus-Krise zeigt:

Wenn man in Richtung Meer blickt, ist es aber trotzdem sehr schön:

Wir gönnen uns an einer Bar eines Deutschen drei Crêpes mit Cappo & Kaba und treiben uns ein wenig am Strand und auf den Spielplätzen rum. Flüchten dann aber wieder vor dem Regen, fahren die Süd-West-Küste entlang und nehmen ab und an eine der Stichstraßen zum Meer. Besonders schön: Der Leuchtturm am Cabo Blanco mit den umliegenden Steilküsten.

Exakt als wir spätnachmittags wieder in unserer Finca ankommen, schaut die Sonne wieder raus. Corinna sucht sich noch ein ruhiges Plätzchen (...aktuell sind außer uns zwei Stellplatzfamilien nur noch drei weitere Gäste da...) und kümmert sich um die Spracherweiterung. Bis die Sonne langsam verschwindet.

Corinna

Ich bin's - die im Exil lebende Italienerin

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